Die Rentabilität von ZEC-Minen steigt, da die Erträge von ZEC schneller sind als die von Bitcoin.

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2026.09.12 Samstag 11:07 UND2 Min. Lesezeit
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Die Daten von Grayscale Research zeigen, dass das Mining von Zcash deutlich profitabler ist als das Mining von Bitcoin pro einzelnem Operator. Während Bitcoin-Miner täglich etwa 35 Millionen Dollar erhalten, beträgt der Betrag für Zcash nur 2 Millionen Dollar. Die Effizienzkriterien bevorzugen somit die ZEC-Operatoren.Viermal mehr pro MWhmehr als ihre Bitcoin-Äquivalente.

Diese Wertsteigerung hängt direkt mit den jüngsten Preisentwicklungen von ZEC zusammen. Der Token ist innerhalb von sieben Tagen um 14% gestiegen – der Preis lag bei etwa 1.168 Dollar. Dadurch wurde der Dollarwert der Blockbelohnungen schneller erhöht, als die Netzwerkkomplexität es möglich machen konnte. Infolgedessen ist die standardisierte Hashleistung von ZEC seit Januar 2026 mehr als 2,5 Mal gestiegen.

Beide Netzwerke nutzen Proof-of-Work-Mechanismen, aber sie verwenden unterschiedliche Algorithmen – SHA-256 für Bitcoin und Equihash für Zcash. Das bedeutet, dass die Hardware nicht austauschbar ist. Die zunehmende Minenarbeit führt zu einem selbstverstärkenden Kreislauf für Zcash: Höhere Minederlöse bringen weitere Rechenleistung hervor, was die Sicherheit des Proof-of-Work-Mechanismus des Netzwerks stärkt.

Warum übertrifft die Rentabilität des Zcash-Mining die des Bitcoin?

Die Unterschiede in der Rentabilität entstehen durch den Zeitverzug zwischen dem Anstieg der Tokenpreise und den Anpassungen der Netzwerkhürden. Als die Preise von ZEC steigen, erhöht sich auch der Dollarwert der Blockprämien schnell – dadurch entsteht eine kurzfristige Gewinnchance für die Betreiber. Diese Lücke besteht weiterhin, weil die Anpassungen der Netzwerkhürden in der Regel hinter den Preisänderungen zurückbleiben. Dadurch können die ersten Teilnehmer einen besonderen Gewinn erzielen.

Analysten weisen darauf hin, dass der schnelle Anstieg des ZEC-Preises den Preis weit über dem Durchschnitt des jeweiligen Zyklus gebracht hat. Dies deutet auf ein mögliches Risiko einer Rückkehr zum Normalwert hin. Dennoch zeigen die aktuellen Daten, dass es für die Betreiber von ZEC eine nachhaltige Gewinnchance gibt – getrieben durch die weiterhin anhaltende Diskrepanz zwischen steigenden Tokenpreisen und der sinkenden Netzwerkschwierigkeit.

Ist das ZEC-Rally von Grundlagen oder Spekulationen getrieben?

Wang Chun, Co-Gründer des Mining-Pools F2Pool, bezeichnet den jüngen Preisanstieg von Zcash auf über 1.100 US-Dollar als „narrativen Kurzschluss“, und nicht als organischen Wachstum. Der Anstieg, bei dem ZEC im Laufe eines Jahres mehr als 2.300 % an Wert gewann, wurde hauptsächlich durch bestimmte Faktoren ausgelöst.Grayscale konvertiert seine Zcash-Trust-InfrastrukturIm August 2026 wird es in einen in den USA notierten Spot-ETF umgewandelt.

Chun vergleicht den Wert von Zcash mit Netzwerken wie Solana und Hyperliquid – Netzwerken, die dichte Ökosysteme unterstützen und echte Gebührenverträge ermöglichen. Er weist darauf hin, dass der Marktwert von Zcash mittlerweile demnächst mit dem der Konkurrenten gleichkommt – obwohl die optionalen verschlüsselten Transaktionen nur geringe Anwendung finden. Die meisten ZEC-Bitcoins werden auf transparenten Adressen gehalten.

Der Handelsvolumen betrug etwa 3,18 Milliarden US-Dollar. Laut Chun ist diese Zahl nicht mit einem natürlichen Wachstum der Nutzerzahlen für eine Privacy-Kryptowährung vereinbar. Der spekulative Trend scheint eher auf den Aufkäufen auf den Börsen sowie auf die gezwungene Short-Bewertung zurückzuführen zu sein – und nicht auf Verbesserungen in der Netzwerknutzungsfähigkeit.

Welche strukturellen Risiken bestehen noch für Zcash-Investoren?

Historisch gesehen hatte das Netzwerk strukturelle Herausforderungen zu bewältigen – darunter auch ein „Founder Rewards“-Mechanismus, der in den ersten vier Jahren 20 Prozent der Blockbelohnungen an Insider gab. Im Januar 2026 gab es bei Electric Coin Company eine Abspaltung des Teams, was auf internen Konflikte hindeutet.

Außerdem enthüllte eine Mitteilung vom Mai 2026 die „Orchard“-Pool-Vulnerabilität. Diese ermöglichte theoretisch das Unbeabsichtigte Erstellen von Fake-Währungen. Obwohl die Entwickler keine Anzeichen für eine Nutzung dieser Schwachstelle fanden, konnten sie nicht kryptografisch beweisen, dass die Schwachstelle nicht genutzt wurde. Die Ironwood-Upgrade im Juli 2026 schloss diese Probleme ab und beseitigte das theoretische Inflationrisiko.

Chun kommt zu dem Schluss, dass die Kombination aus geringer Nutzung der Privatsphäre, strukturellen Problemen im Bereich der Governance und Risiken bezüglich theoretischer Inflation ein solches Risikoprofil schafft, das sich nicht durch den aktuellen Preis widerspiegelt. Investoren sollten die kurzfristigen Erträge aus der Minenarbeit gegenüber diesen langfristigen strukturellen Herausforderungen abwägen.

Die Kombination der traditionellen Handelsweisen mit den neuesten Erkenntnissen im Bereich der Kryptowährungen.

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