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Der Kongress untersucht Kalshi und Polymarket wegen möglicher Insider-Handelsverstöße.
Der Ausschuss für Aufsicht und Regierungsreformen hat eine formelle Untersuchung der Predictive-Markt-Plattformen Kalshi und Polymarket eingeleitet. Der Vorsitzende des Ausschusses, James Comer, gab dazu folgenden Bericht ab:verdächtige HandelsaktivitätenEs gibt eine Verbindung zwischen den militärischen Aktionen der USA in Venezuela und im Iran. Die Untersuchung konzentriert sich auf…Überprüfung der Identität des KontoinhabersUnd erkennen von anomalen Handelsaktivitäten.
Comer schickte Briefe an den CEO von Polymarket, Shayne Coplan, sowie an den CEO von Kalshi, Tarek Mansour.Anforderung detaillierter InformationenDer Ausschuss versucht, die Situation zu verstehen.Es sollten geografische Beschränkungen eingeführt werden und eine Überwachung erfolgen.Für Insiderhandel. Die Untersuchung weist darauf hin…Innereien der Regierung nutzen nicht öffentlich bekannte Informationen.Zur Gewinnmaximierung.
Die regulatorische Umgebung für Prediction Markets ist weiterhin fragmentiert und größtenteils noch nicht ausreichend getestet.Traditionelle Gesetze gegen InsiderhandelDie für den Aktienmarkt konzipierten Systeme sind nicht geeignet, um auf politische oder geopolitische Entwicklungen zu wetten. Diese rechtliche Unklarheit erschwert die Durchsetzung der Regeln und führt dazu, dass es schwierig wird, die Gesetze wirksam anzuwenden.Es gibt dringende Anforderungen an neue Gesetze..
Was anregt die Untersuchung des Kongresses?
Die Untersuchung geht auf prominente Fälle von Personen zurück, die den Anonymitätseffekt der Prediction Markets ausnutzen. Ein Soldat der US-Armee wurde wegen des Einsatzes geheimer Informationen zur Gewinnvermehrung über 400.000 Dollar auf Polymarket angeklagt. Der Soldat soll offenbar nicht öffentlich bekannte Informationen über militärische Operationen in Venezuela verwendet haben, um Wetten abzuschließen.
Kalshi hat außerdem drei Kongresskandidaten wegen politischen Insiderhandels gesperrt und sie mit Geldstrafen belegt. Diese Vorfälle deuten darauf hin, dass Personen mit Sicherheitszulassungen möglicherweise die Zeitvorteile ausnutzen, um von den Handlungen der Regierung profitieren zu können. Comer beschrieb die aktuelle Situation als „wildes Westen“, wobei er darauf hinwies, dass es keine klaren Regeln gibt.
Comer betonte, dass die internen Aufzeichnungen, die von diesen Plattformen gespeichert werden, entscheidend sind, um schlechte Akteure zu identifizieren. Die Kommission hat es sich zur Aufgabe gemacht herauszufinden, ob die Plattformen ihre rechtlichen Verpflichtungen erfüllen und damit Missbrauch verhindern. Die Gesetzgeber machen sich zunehmend Sorgen darüber, dass sensibles politisches Material für Handelszwecke leicht durchgesickern könnte.

Wie behandeln Plattformen die Anforderungen bezüglich der Einhaltung von Vorschriften?
Kalshi steht unter der Aufsicht der Commodity Futures Trading Commission. Die Plattform verlangt die Überprüfung der Identität der Nutzer und setzt strenge geografische Beschränkungen durch. Diese Struktur ermöglicht eine gründlichere Überwachung der Kontoinhaber sowie der Handelsmuster der Nutzer.
Polymarket arbeitet auf einer Blockchain-Infrastruktur – allerdings hat das Unternehmen in den USA nur eine begrenzte Präsenz. Dieses dezentrale Modell birgt Bedenken bezüglich des Anonymitätsgehalts sowie der Durchsetzung von Regeln. Die Abhängigkeit der Plattform von kryptowährungsbasierten Infrastrukturen könnte es böswilligen Personen ermöglichen, ihre Identität zu verbergen.
Kritiker argumentieren, dass das Anonymitätssysteme schuld an strukturellen Schwachstellen sind. Der schnelle Wachstum und die Verbreitung der Prädictionsmärkte haben die regulatorischen Rahmenbedingungen überholt. Comer betonte, dass die bestehenden Gesetze nicht ausreichen, um das Wettbewerben mit Bezug auf politische Entwicklungen zu regulieren.
Wie sieht die regulatorische Situation aus?
Predictions Markets stehen im Mittelpunkt eines erheblichen regulatorischen Streits zwischen den Bundes- und Staatsbehörden. Die CFTC argumentiert, dass ihre Befugnis zur Regulierung von Swap- und Derivatverträgen alle solchen Verträge unter ihre Zuständigkeit fällt. Die Staaten hingegen behaupten, dass diese Plattformen illegale Sportwettenaktivitäten durchführen.
Die CFTC hat in Arizona erfolgreich eine vorläufige einstweilige Verfügung erwirkt, um die strafrechtlichen Anklagen gegen Kalshi zu stoppen. Allerdings laufen weiterhin rechtliche Auseinandersetzungen in fünf anderen Bundesstaaten – bisher wurden dort keine endgültigen Entscheidungen getroffen. Ein Urteil des US-Court of Appeals for the Third Circuit besagte, dass New Jersey die Glücksspielgesetze nicht auf Prediction Markets anwenden darf.
Diese mögliche Abspaltung der Struktur des Systems deutet darauf hin, dass das Problem letztendlich vor den Obersten Gerichtshof kommen könnte. Die Entscheidung des Gerichts wird entscheiden, ob die Prediction Markets unter den bundesstaatlichen Vorschriften frei agieren können. Die regulatorischen Unsicherheiten beeinflussen die langfristige Zukunftsfähigkeit und die Struktur der Branche.
Der Senat hat eine gemeinsame Resolution verabschiedet, die es Senatoren untersagt, auf Prediction Markets zu wetten. Gleichzeitig haben der CEO von JPMorgan, Jamie Dimon, internen Richtlinien erlassen, die davor warnen, diese Plattformen zu nutzen. Die Untersuchung zeigt, welche Herausforderungen die Regulierungsbehörden haben, wenn sie traditionelle Finanzgesetze auf nicht-traditionelle Wettplattformen anwenden müssen.
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