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Die Gewinne von Compugen im ersten Quartal sind rückläufig – Ausführungen nach dem Lizenzvertrag verzögern sich.
Vorausschauende Analyse
Analytiker prognostizieren, dass die Einnahmen von Compugen im ersten Quartal 2026 nur geringfügig zunehmen werden. Die aktuellen Schätzungen liegen bei 67,5 Millionen US-Dollar – das ist ein leichter Anstieg gegenüber den 67,33 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2025. Der Nettogewinn wird voraussichtlich auf 55 Millionen US-Dollar sinken. Dies spiegelt die laufenden Lizenzverhandlungen bezüglich des Produkts CGEN-301 wider. Der Gewinn pro Aktie wird voraussichtlich bei 0,59 US-Dollar liegen – das ist ein Rückgang gegenüber 0,60 US-Dollar im Vorquartal. Jefferies hat Compugen als „Marktübertrifhener“ bewertet und legt einen Kursziel von 12,50 US-Dollar vor. Dabei werden regulatorische Unsicherheiten als Grund für diese Bewertung genannt. Oppenheimer behält eine positive Bewertung bei, betont jedoch, dass Verzögerungen bei den Partnerschaftsverhandlungen ein Problem darstellen. Da es bisher keine Diversifizierung der Einnahmen gibt, hängen alle Erwartungen vom Status der kommerziellen Einführung des Produkts CGEN-301 ab – dieser Status bleibt weiterhin ungewiss.
Historischer Leistungsüberblick
Im Quartal 2025 erzielte Compugen einen Umsatz von 67,33 Millionen US-Dollar und ein Nettogewinn von 56,84 Millionen US-Dollar. Das Ebitda betrug somit 0,60 US-Dollar pro Aktie. Der Bruttogewinn lag bei 63,80 Millionen US-Dollar – ein starkes Ergebnis, auch wenn die wiederkehrenden Einnahmen eher gering waren.

Weitere Nachrichten
Compugen hat kürzlich die Durchführung von Phase-II-Studien zum CGEN-301 in der Onkologie angekündigt. Die ersten Ergebnisse werden voraussichtlich bis Q3 2026 vorliegen. Die Firma hat außerdem ihre Forschungs- und Entwicklungsabteilung um 15 Prozent vergrößert – dies zeigt, dass Compugen auf eine Diversifizierung ihrer Produktlinien hinarbeitet. Zudem erhielt Compugen einen Zuschuss von 5 Millionen Dollar vom Biomedical Innovation Fund, um seine frühen Immuntherapieprogramme zu unterstützen. Der CEO, Dr. Karen Smith, betonte in einer kürzlichen Investorenkonferenz weiterhin die langfristigen Ziele des Unternehmens. Dabei wurde betont, dass die Lizenzierung des CGEN-301 weiterhin eine Priorität bleibt – auch wenn es in der kurzfristigen Zeit Verzögerungen geben könnte.
Zusammenfassung & Ausblick
Compugen tritt im ersten Quartal des Jahres 2026 mit einem gemischten Finanzprofil in den Markt ein. Die Einnahmen und der Bruttogewinn bleiben stabil. Allerdings zeigen die Nettoumsätze sowie der EPS leichte Abwärtsbewegungen – dies ist auf Verzögerungen bei der Lizenzvergabe zurückzuführen. Während Compugens starke Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie die frühen Förderungen Potenziale für Wachstum zeigen, stellt das Fehlen klarer Partnerschaften eine Risikoverursache dar. Eine optimistische Haltung wird durch die Unsicherheit bezüglich der kommerziellen Einführung von CGEN-301 beeinträchtigt. Investoren sollten auf Neuigkeiten bezüglich des Fortschritts bei der Lizenzvergabe sowie der Daten aus der Phase-II-Studie achten. Diese könnten im zweiten Halbjahr 2026 entscheidende Faktoren für die Entwicklung des Aktienkurses sein.
Man sollte auf die Berichte der bedeutenden Unternehmen nach den Börsenschlussterminen heute und vor dem Börsengang morgen geachtet werden.



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