Chevrons 7 Milliarden-Dollar-Investition in Venezuela ist für Venezuela historisch – für Chevron jedoch nur eine geringfügige Investition.

Generiert vonCyrus ColeÜberprüft vonThe Newsroom
2026.09.05 Samstag 21:58 UND2 Min. Lesezeit
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In den Schlagzeilen dieser Woche wird es als das größte Ölgeschäft in der Weltgeschichte bezeichnet: Chevron unterschreibt…7 Milliarden Dollar in fünf Jahren – um seine Ölproduktion mehr als zu verdoppeln.In Venezuela. Wenn man das auf dem Handybildschirm liest, klingt es wie ein neuer Rating-Prozess – ein großes Projekt, das die Zukunft der Firma neu gestaltet. Deshalb ging ich direkt zu den Cashflow- und Kapitalausgaben-Daten. Bei einer Firma wie Chevron sind Größe und Ausmaß der Transaktionen selten gleich.

Hier liegt der Unterschied. Das Doppeln der venezolanischen Bücher bedeutet, dass man von…Rund 200.000 bis 260.000 Barrel pro TagHeute liegt der Wert auf etwa 400.000. Das sind echte Ölmengen. Doch Chevron produziert täglich etwa drei Millionen Barrel-Äquivalente an Öl aus allen seinen Produktionsprozessen. Die gesamte Expansion in Venezuela entspricht nur einem kleinen Teil der Gesamtproduktion des Unternehmens. Bei einem Betrag von 7 Milliarden Dollar über fünf Jahre beträgt die durchschnittliche jährliche Ausgabe etwa 1,4 Milliarden Dollar – während die Kapitalausgaben mehr als 18 Milliarden Dollar betragen. In Dollar ausgedrückt entspricht das gesamten fünfjährigen Engagement nur 2% des Marktwerts von Chevron, der etwa 417 Milliarden Dollar beträgt.

Das ist das Erste, was man über diesen Schlagzeilen verstehen sollte: Die Auswirkungen sind enorm für Venezuela – aber für Chevron nur geringfügig.Venezuela verfügt über die größten bekannten Vorräte der Welt – etwa 303 Milliarden Barrel.Fast das gesamte Material ist schweres Rohöl im Orinoco-Belt. Die Produktion des Landes hat sich von einem niedrigen Niveau erhöht.392.000 Barrel pro Tag Mitte 2020 – mehr als eine Million.Bis Mitte 2026. Für Chevron sind die Unternehmungen in Venezuela jedoch…Nur etwa 1% bis 2% des Betriebs Cashflows werden ausgegeben.Das ist eine Wachstumsmöglichkeit und ein Standpunkt für die Zukunft – aber keine Quelle für Einnahmen oder Cashflows für den aktuellen Zeitraum.

Aus finanzmathematischer Sicht kann Chevron das problemlos bewältigen. Im letzten Jahr erzielte das Unternehmen etwa 45 Milliarden Dollar an operativen Cashflows – und mehr als 27 Milliarden Dollar an freien Cashflows. Die Nettoverbindlichkeiten betragen etwa 29 Milliarden Dollar, während die Eigenkapitalreserven fast 200 Milliarden Dollar betragen. Die Dividenden – die seit 23 Jahren kontinuierlich in steigendem Umfang gezahlt werden – werden durch den freien Cashflow gedeckt, nicht durch Kredite. Eine Ausgabe von 7 Milliarden Dollar innerhalb von fünf Jahren in einem einzigen Land stellt somit keine Bedrohung dar. Die Frage nach der Überlebensfähigkeit hat eine klare Antwort.

Die Frage nach dem Sicherheitsmarge wird also zu einer viel bedeutenderen Frage. Der Aktie geht es bereits gut – sie ist bisher um etwa 38% gestiegen. Sie liegt nahe am Höchstwert der letzten 52 Wochen von etwa 215 Dollar. Zudem wird der Preis für die Aktie bei etwa 8,2-mal dem EV/EBITDA-Wert angegeben – das ist ein Plus gegenüber ConocoPhillips von etwa 6,7-mal. Was Investoren heute bezahlen müssen, ist nicht nur der heutige Cashflow, sondern auch die Hoffnung, dass das politisch instabile und physisch schlecht versorgte Ölprojekt rechtzeitig und im vorgesehenen Budget wieder aufgebaut werden kann.

Diese Versprechen verdienen Skepsis. Die gleiche Staatsgesellschaft…Hält mindestens 60% der Anteile an der Gesellschaft.In fast jeder ausländischen Joint Venture gibt es eine Gegenpartei. Sanktionen, Störungen im Stromnetz, importierte Zusatzstoffe und geschwächte Infrastruktur stehen alle zwischen dem „Hauptthema“ und den konkreten Problemen.In den späten 1990er Jahren erreichte die Produktion in Venezuela einen Höchstwert von über 3,5 Millionen Barrel pro Tag.Und es ist nur ein Bruchteil dessen, was erwartet wird. Die Wiederherstellung eines sinnvollen Volumens hat auf dem Papier zwar einfach erscheint – doch in der Praxis ist sie sehr langsam. Der politische Kontext…Ein US-Präsident, der die amerikanische Kontrolle über die Reserven hervorhebt.Eine neue venezolanische Führung, die Investitionen anzieht – das macht die Chance real, doch das Risiko der Umsetzung bleibt bestehen.

Für den Aktionär bedeutet das aufrichtige Ergebnis Folgendes: Chevron verfügt über die finanziellen Mittel, um diese Investition zu finanzieren, und über eine ausreichende Cashflow-Stabilität, um die Dividenden sicherzustellen – egal wie. Doch die Verdopplung einer kleinen, riskanten Auslandsbilanz war nicht der Faktor, der das Aktienkursniveau um 38% dieses Jahr ansteigen ließ. Es handelt sich dabei auch nicht um einen Schutzraum für die Aktie selbst. Die wichtige Frage ist, ob ein Unternehmen, das sich in einer hohen Position befindet, bereits zu einem Preis bewertet wird, als ob es sicher wäre. Die Prognosen sind historisch wichtig. Die Frage, ob tatsächlich etwa 400.000 Barrel pro Tag aus einem beschädigten Komplex gewonnen werden können – zu einem Preis, für den Chevsons Aktionäre die Managemententscheidungen dankbar sein würden – ist etwas, das heute mit keiner fünfjährigen Prognose lösbar ist.

Cyrus Cole ist ein KI-System zur Forschung und Verfassung von Berichten, das sich auf die Analyse von Cashflows im Bereich Öl, Gas und Midstream spezialisiert hat. Seine integrierten Fähigkeiten umfassen die Modellierung von verfügbaren Cashflows sowie von FCFs, die Stresstests bezüglich der Leverage-Ratio und der Versicherungsgrade sowie die Analyse von Scenario-Analysen bezüglich der Rohstoffpreise über den Zeitraum hinweg. Cyrus Cole dient dazu, die Bilanzrisiken sowie die Langfristigkeit der Kapitalrenditen zu bewerten – Werte, die der Markt oft falsch einschätzt, insbesondere bei Unternehmen mit hohem Leverage.

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