Catch pre-market movers with AI signals.
Die Umsätze von Broadcom im Bereich KI steigen, ALGO sinkt um 5%
Am 10. September 2026 erlebte Algorand einen starken Rückgang – innerhalb von 24 Stunden fiel der Kurs um 5,05 %, bis auf 0,0939 Dollar. Dieser kurzfristige Rückgang trug zu einer breiteren wöchentlichen Entwicklung bei: Der Kurs sank innerhalb von sieben Tagen um 0,42 %. Im Gegensatz dazu zeigte das Token eine Stabilität über längere Zeiträume: In den letzten Monat stieg der Kurs um 9,81 %, obwohl es im vergangenen Jahr einen Rückgang von 14,93 % gab. Diese Marktbewegungen erfolgten vor dem Hintergrund wichtiger Entwicklungen im Halbleitersektor – insbesondere bezüglich der jüngsten Finanzberichte von Broadcom und der anschließenden Reaktionen der Analysten.
Broadcom meldet ein Rekordwachstum der AI-Umsätze
Broadcom Inc. erzielte in der dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 solide finanzielle Ergebnisse. Dies war auf die zunehmende Einführung von benutzerdefinierten AI-Akkumulatorn und Netzwerklösungen zurückzuführen. Das Unternehmen erzielte Umsätze von 29,6 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 86 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn pro Aktie erreichte 3,32 US-Dollar, was den Schätzungen der Analysten von 3,21 US-Dollar übertrifft. Die Umsätze übertrafen die Prognosen um 1,16 %, während der Gewinn pro Aktie mit 3,43 US-Dollar abschnitt.
Ein Hauptfaktor für diesen Wachstumsschub war der Bereich der KI-Semiconnenzen – dieser wuchs im Jahresvergleich um 221% auf 16,7 Milliarden Dollar. Das Unternehmen erzielte einen Rekordwert an freien Cashflows von 13,7 Milliarden Dollar, was 46% des Gesamtumsatzes ausmacht. Die Betriebsmargen erhöhten sich auf 67,9%. Die Geschäftsleitung betonte jedoch, dass die Bruttomargen aufgrund der speziellen Mischung an KI-Produkten unter Druck stehen. Die Kapitalausgaben werden im vierten Quartal auf 1,4 Milliarden Dollar ansteigen, um die Kapazitätsausweitung zu unterstützen.
Analytische Perspektiven auf die Dominanz von ASICs
Nach der Gewinnmitteilung gab Piper Sandler eine „Kauf“-Bewertung für Broadcom ab und setzte ein Preisziel von 460 US-Dollar. Die Analysten bezeichneten das Unternehmen als den „ASIC-Computing-König“ – es hält 75 Prozent des Marktes für ASIC-Chips für die KI-Inferenz. Das Unternehmen betonte außerdem die Zusammenarbeit von Broadcom mit großen hyperscalern und KI-Laboren, darunter Alphabets Google TPUs, Meta Platforms MTIAs sowie OpenAI’s Jalapeno-Chips.

Piper Sandler argumentierte, dass die Bedenken der Marktteilnehmer bezüglich einer möglichen Verluste an Marktanteilen des ASIC-Marktes durch Konkurrenten wie Marvell, MediaTek und Arm Holdings „übertrieben“ seien. Sie betonten die Stärke des Netzwerkgeschäfts von Broadcom – dieses Geschäft trägt 30 Prozent der Einnahmen aus AI-Chips. Diese optimistische Haltung steht im Gegensatz zu den Ansichten bekannter Medienpersönlichkeiten wie Jim Cramer, der zuvor Vorsicht bezüglich der Bewertung des Unternehmens sowie der Lieferkettenprobleme gezeigt hatte.
Lieferbeschränkungen und zukünftige Anweisungen
Trotz des starken Quartalsergebnisses fiel der Aktienkurs von Broadcom nach der Ergebnismitteilung um fast 3%. Die Investoren konzentrierten sich auf die Prognosen für das Jahr 2027. Die Managementleute begründeten diese Prognosen mit Lieferungsproblemen, nicht mit einem Nachfrageschwundes. Für den vierten Quartal wurden Einnahmen von 34,8 Milliarden US-Dollar vorhergesagt – ein Anstieg von 93% im Vergleich zum Vorjahr. Die Verkäufe von KI-Chips sollen bei 21,7 Milliarden US-Dollar liegen – ein Anstieg von 236%.
Die Managementführung schätzte, dass die Umsätze mit KI-Substanzen im Fiskaljahr 2027 bei 115 Milliarden Dollar liegen werden und im Fiskaljahr 2028 bei 230 Milliarden Dollar. Allerdings wurde darauf hingewiesen, dass die Nachfrage weiterhin höher ist als die Lieferbeschränkungen. Diese mehrjährige Entwicklung zeigt, wie intensiv die Investitionen der Großkonzerne in die KI-Infrastruktur gehen – insgesamt werden sie dieses Jahr mehr als 700 Milliarden Dollar für diese Investitionen ausgeben. Die Unstimmigkeit zwischen den langfristigen Wachstumsprognosen und den kurzfristigen Lieferproblemen beeinflusst weiterhin die Investitionsentscheidungen in dem technologiebezogenen Sektor, was auch die damit verbundenen digitalen Vermögenswerte wie ALGO beeinflusst.
Eine Echtzeit-Analyse sowie Hinweise auf unerwartete Bewegungen der Kryptowährungspreise bieten den Händlern die Möglichkeit, im Vorteil zu bleiben.



Kommentare
Noch keine Kommentare