Der Bitwise XRP ETF erzielt einen Eingang von 15,4 Millionen Dollar – während der XRP-Kurs wieder auf etwa 1,40 Dollar ansteigt.

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2026.08.29 Samstag 17:34 UND2 Min. Lesezeit
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Der Bitwise Trust XRP ETF verzeichnete 15,4 Millionen US-Dollar an neuem Kundenkapital – was seine Position als führendes Produkt in dieser Kategorie weiter festigt. Dieser Zufluss institutionellen Kapitals trat ein, während der Preis von XRP zwischen 1,30 und 1,40 US-Dollar lag. Das zeigt, dass die regulierte Nachfrage nach diesem Vermögenswert auch in Zeiten eines Rückgangs des Spotmarktes weiterhin stark ist. Die Zuflüsse stammen aus Kundenabos, die über traditionelle Brokerkanäle erfolgen – dadurch können Investoren eine Preisexposition erhalten, ohne sich um private Schlüssel oder dezentrale Börsen kümmern zu müssen.

Die Struktur des ETFs erfordert, dass der Fonds XRP im Tauschverfahren halten muss. Dadurch werden die Tokens unter Aufsicht gehalten und das sofort handelbare Inventar auf dem freien Markt möglicherweise eingeschränkt. Dieser Mechanismus trägt dazu bei, die Marktdichte zu erhöhen, indem die Anzahl der Anteile absorbiert wird. Doch es garantiert keine sofortige Preisschwankungen – aufgrund der komplexen Dynamik des Kryptomarktes. Der Handelsvolumen für den Bitwise-Fonds stieg auf 125 Millionen Dollar pro Tag am 20. August – was auf eine gesteigerte Investoreninteresse hindeutet.

Warum die Einnahmen durch XRP-ETFs nicht ausreichen, um den Druck der Verkäufe von Derivaten zu überwinden?

Der Mangel an Übereinstimmung zwischen den Einnahmen durch ETFs und der Preisstagnation von XRP wird hauptsächlich durch den starken Verkaufsdruck auf dem Derivormarkt verursacht. Die Trader halten schwere Short-Positionen, was die Nachfrage nach XRP beeinträchtigt und eine signifikante Preisentwicklung über dem Niveau von 1,40 US-Dollar verhindert. Dadurch entsteht eine Sackgasse: Die institutionelle Anlagerung durch ETFs wird dadurch neutralisiert, da die Leverage-Trader auf einen Preisrückgang setzen.

Während die EFT-Inflows einen stetigen Kaufdruck bieten, reichen sie oft nicht aus, um das Volumen des Verkaufs, das durch die Liquidationen von Derivaten sowie die Gewinnabnahme entsteht, zu bewältigen. Beispielsweise löste ein kürzlich auftretender Crash eine Liquidationskaskade in Höhe von 500 Millionen Dollar für Leveraged-Buys aus – doch die EFT-Inflows blieben positiv. Diese Divergenz zeigt, dass die Spot-Käufer und langfristige Anleger auf eine längere Zeitperiode blicken und daher kaum von den kurzfristigen Auswirkungen der Leverage-Entlastung betroffen sind.

Außerdem stellen die täglichen Einnahmen aus ETFs nur einen kleinen Teil des Gesamterhalts der Vermögenswerte dar. Ein Großteil des Wachstums entsteht durch nicht realisierte Gewinne aufgrund der Preissteigerungen – und nicht durch neue Kapitale. Für eine konstante Beibehaltung des Preises über wichtige Unterstützungsniveaus wie 1,40 Dollar sind stetige tägliche Einnahmen erforderlich, insbesondere angesichts des starken Verkaufsdrucks. Die Marktstruktur zeigt einen Unterschied zwischen der Stabilität der Besitzer von Spot-ETFs und der Volatilität der Derivatemärkte. Letztere dominieren derzeit die kurzfristigen Preisbewegungen.

Wie kann das Überhang der Lieferung sowie die Freigaben im Escrow-System den Preisanstieg von XRP verringern?

Abgesehen von den unmittelbaren Handelsdynamiken steht XRP vor einer strukturellen Überversorgung mit XRP, die die Preissteigerungsmöglichkeiten erheblich einschränkt. Ripple gibt monatlich zwischen 200 und 400 Millionen XRP in den Umlauf, wodurch eine Netto-Überschussmenge von 2,5 bis 5,1 Milliarden US-Dollar pro Jahr entsteht. Die bestehenden Spot-ETF-Sorten nehmen nur etwa 109 Millionen XRP pro Monat auf – somit bleibt ein erheblicher Teil der neuen Lieferungen für den offenen Markt übrig.

Dieser strukturelle Ungleichgewicht bedeutet, dass selbst bei Rekord-Einzahlungen von 1,57 Milliarden Dollar die Gesamtnachfrage nicht den jährlichen Angeboten entspricht. Der Markt hat somit die These überprüft, dass ETFs einen erheblichen Wertgewinn bringen könnten – doch vier aufeinanderfolgende Quartale mit fallenden Preisen zeigen, dass das Angebot weiterhin über die Nachfrage liegt. Daher ist der Kurs des Tokens um 71 Prozent abgesackt, obwohl es zwischen Juli 2025 und Januar 2026 positive regulatorische Ergebnisse sowie Genehmigungen für Spot-ETFs gab.

Die grundlegende Nützlichkeit von XRP stößt jedoch auf Widerstände. Denn das XRP Ledger verbrennt eine unbedeutende Menge an Angeboten, und die Reserven wurden im Dezember 2024 um 90 Prozent reduziert. Die institutionelle Nutzung von XRP ist hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Beispielsweise verwendete SWIFT bei der Entwicklung einer Lösung für tokenisierte Bankdeposits keinen XRP – das zeigt, dass ein instabiler Vermögenswert unnötige Kosten für regulierte Parteien verursacht. Dieser Umstand erfordert weiterhin klare regulatorische Regeln. Beispielsweise könnte XRP als digitale Güter unter dem CLARITY-Act klassifiziert werden, damit neue institutionelle Kapitalquellen entstehen können – abgesehen von den aktuellen ETF-Käufern.

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