Catch pre-market movers with AI signals.
$108 Ölpreise treiben Wall Street auf ihre größte Preisprüfung seit langem.
Die Aktienkurse sinken, während das Ölpreis von 108 Dollar die Staatsanleihenzinsen auf etwa 5% bringt.
Die US-Aktienmärkte schlossen am Donnerstag unterdurchschnittlich, da ein starkes Anstieg des Rohöls die Inflationängste verstärkte und die Zinsen für Staatsanleihen auf 5% anstiegen. Dadurch waren die Investoren vor dem wichtigen Verbraucherpreisbericht am Freitag eher defensiv gestimmt. Der Dow Jones Industrial Average fiel um 316,44 Punkte oder 0,60% auf 52.064,20. Der S&P 500 sank um 44,61 Punkte oder 0,58% auf 7.591,75. Der Nasdaq-Composite verlor hingegen 171,61 Punkte oder 0,65% auf 26.081,70.
Man macht das Öl für die negativen Stimmungen der Investoren verantwortlich. Der Preis für Rohöl aus Brent stieg um 6,77 Dollar oder 6,69% auf 107,98 Dollar pro Barrel. Das ist ein Höchstwert seit Mai – die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten gefährden die wichtigen Lieferwege im Roten Meer sowie am Hormuz-Kanal. Dadurch stiegen auch die Preise für Benzin und Diesel in den USA an.
Das war wie das Gießen von Benzin auf ein Feuer – also direkt in den Anleihemarkt. Der Zinssatz für 10-jährige Staatsanleihen stieg auf 4,910%. Dies verstärkte die Entwertung der Aktienmärkte, sodass das psychologisch wichtige Niveau von 5% nun in Reichweite ist. Die Großhandelsinflationsrate wurde durch die Berichte des Bureau of Labor Statistics noch weiter verschärft: Im August stieg die PPI um 0,4% im Monat und um 5,4% gegenüber dem Vorjahr. Energie spielte dabei eine wichtige Rolle dabei.
Die Aufmerksamkeit des Marktes richtet sich nun fast vollständig auf…Die Berichterstattung des CPI für Freitag.Der Konsens geht davon aus, dass die Gesamtinflationsrate 0,4 % beträgt und die Kerninflationsrate monatlich um 0,2 % steigt. Diese Unterscheidung ist besonders wichtig – denn eine Kerninflationsrate von etwa 0,1 % könnte die Argumente für eine Anhebung der Zinsen im September schwächen. Eine Inflationsrate von 0,3 % oder mehr würde es der Fed hingegen deutlich schwieriger machen, die Geldpolitik zu straffen.
Die Auswirkungen höherer Zinssätze breiten sich bereits über die Finanzmärkte aus. Die Hypothekenzinsen haben wieder über 7% gegangen – das erhöht die Kosten für potenzielle Hausbesitzer, insbesondere in einer Zeit, in der die bezahlbare Wohnraumkosten bereits stark sind. Das bedeutet, dass die CPI-Übermittlung von Freitag eine besonders direkte Verbindung zu den Haushaltsfinanzen hat – schließlich könnte die anhaltende Inflation die Zinsen sowohl für die Staatsbanken als auch für Hypotheken veranlassen, weiterhin hoch zu bleiben.
Der VIX-Wert stieg um 1,43 Punkte, oder 8,70 %, auf 17,89. Der Goldpreis hingegen fiel um 96,90 Dollar, oder 2,17 %, auf 4.363,80 Dollar – was im Einklang mit dem Druck durch steigende Realzinsen steht.
Diese große Druckverhältnisse stehen im Gegensatz zum langfristigen Marktumfeld.S&P 500 Equal Weight Indexbleibt erhalten 15,4 % bis heuteEs gibt Belege dafür, dass die Vorteile über die Technologie der Megakapitalisten hinausgehen. Doch anhaltende Inflation und restriktive Rahmenbedingungen bedrohen diese Entwicklung.
Freitag ist nun der Testtag. Wenn der CPI bestätigt, dass die Inflationsrate abnimmt, könnten die Renditen sinken und so der Druck auf die Aktienmärkte verringert werden. Wenn die Inflationsrate jedoch anhält, könnten die Preise für Öl bei 108 Dollar pro Barrel sowie die zehnjährigen Renditen bei etwa 5% dazu führen, dass der bisher robuste Markt um einige Prozent schlechter bewertet wird.
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Adam Shapiro ist ein dreifach preisgekrönter Content-Kreator, ehemaliger Nachrichtensprecher für Netzwerke und Gründer der Multimedia-Produktionsfirma TALKENOMICS. Bei AInvest entwickelte und startete er die Video-Podcast-Serie Capital & Power – eine Serie, die dazu dient, die Interaktion mit den Zuschauern zu fördern und eine führende Position im Bereich des Thought Leaderships zu schaffen. Zudem produzierte er auch Original-Live-Streams, Finanzartikel und Video-Inhalte, die sich an Investoren richten. Zuvor, als Nachrichter bei FOX Business, gründete Shapiro das Büro des Netzwerks in Washington, D.C., berichtete von der Weißen Haustür, dem Capitol Hill sowie der Federal Reserve und gewann exklusive Interviews mit einflussreichen Persönlichkeiten. Seine Berichte halfen dabei, FOX Business zum meistgesehenen Geschäftskanal im Fernsehen zu machen. Gleichzeitig zog seine Serie Talkenomics tausende von Zuschauern pro Episodie an – durch eindrucksvolle Gespräche mit Politikern, Ökonomen und Thought Leaders. Bei Yahoo Finance spielte er eine entscheidende Rolle bei der Erweiterung der digitalen Programmangebote auf acht Stunden Live-Finanznachrichten pro Tag. Dadurch stieg die Besucherzahl von 68 Millionen auf 104 Millionen unikalige Monatliche Besucher und die Werbeerträge von null auf über 50 Millionen Dollar pro Jahr. Yahoo Finance profitiert weiterhin von der Glaubwürdigkeit der exklusiven Interviews mit dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump und zahlreichen CEOs von Fortune-500-Unternehmen.


